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Evidia MVZ Hamburg Rahlstedt
Rahlstedter Bahnhofstraße 25
22143 Hamburg
Telefon: +49 40 669 347 0
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Herzlich willkommen
Herzlich willkommen im Evidia MVZ Hamburg Rahlstedt
Direkt in der Rahlstedter Innenstadt gegenüber dem Bahnhof in der Fußgängerpassage finden Sie unsere Praxisräume in der ersten und zweiten Etage des Gesundheitszentrums. Auf über 1.100 Quadratmetern bieten wir Ihnen moderne, präzise und qualitativ hochwertige Diagnostik und Befundung. Unser Anspruch ist es, den besten Service für alle Kassen- und Privatpatient:innen zu gewährleisten.
Unser Leistungsspektrum umfasst Kernspintomographie (MRT), Computertomographie (CT), Digitales Röntgen, Mammographie / Brustdiagnostik, Mamma-MRT, Herz-Diagnostik, Nuklearmedizin sowie CT-gesteuerte Schmerztherapie.
Mit einem Computertomographen, drei Kernspintomographen (zwei 1,5-Tesla-MRT- und ein 3-Tesla-MRT-Gerät), einem Röntgengerät, einem Mammographiegerät inkl. Tomosynthese, einer Doppelkopf-Gammakamera und drei Ultraschallgeräten haben wir die Kapazitäten geschaffen, um die Wartezeiten auf radiologische Untersuchungstermine im Hamburger Nordosten und darüber hinaus zu verringern. Neben dem breiten Spektrum der radiologischen und nuklearmedizinischen Untersuchungen bieten wir auch gezielte Schmerztherapien an.
Öffnungszeiten:
Mo - Do: 07:00 - 21:30 Uhr (telefonische Erreichbarkeit 8:00-18:00 Uhr)
Fr: 07:00 - 18:00 Uhr (telefonische Erreichbarkeit 8:00-16:00 Uhr)
und nach Vereinbarung
Telefon:
+49 40 669 347 0
Unsere Leistungen
Leistungsüberblick
Kernspintomographie (MRT)
Die Magnetresonanztomographie (MRT), auch Kernspintomographie genannt, ist ein modernes bildgebendes Verfahren, das detaillierte Einblicke in das Innere des menschlichen Körpers ermöglicht. Im Gegensatz zum Röntgen oder CT arbeitet die MRT nicht mit ionisierender Strahlung, sondern mit starken Magnetfeldern und Radiowellen. Ein starkes Magnetfeld richtet die Atomkerne im Körper aus, Radiowellen regen die zuvor ausgerichteten Atomkerne an, woraufhin diese Signale aussenden, die von einem Computer erfasst und in Bilder umgewandelt werden. Die MRT erzeugt hochauflösende Schichtbilder, die eine detaillierte Beurteilung von Organen und Geweben ermöglichen.
Die MRT ist ein vielseitiges Verfahren und wird in unserer Praxis für zahlreiche medizinischen Bereiche eingesetzt, darunter:
- Orthopädie: Beurteilung von Gelenken, Bändern, Sehnen und Muskeln, z. B. bei Sportverletzungen oder Arthrose.
- Neurologie: Darstellung von Gehirn, Rückenmark und Nerven, z. B. bei Schlaganfällen, Demenz, Tumoren und entzündlichen Veränderungen, z.B. Multipler Sklerose.
- Onkologie: Erkennung und Beurteilung von Tumoren in verschiedenen Körperregionen.
Abdomen und Becken: Darstellung von Organen wie Leber, Nieren, Bauchspeicheldrüse, Gebärmutter und Prostata. - Angiographie: Darstellung von Blutgefäßen, z.B. zur Erkennung von Gefäßverengungen oder -verschlüssen.
- Kardiologie: Darstellung des Herzens und der Blutgefäße, z.B. bei Herzfehlern oder Durchblutungsstörungen.
| Untersuchungsgerät | MRT (Lange Röhre & breite Öffnung 70 cm) |
| Strahlenbelastung | Nein |
| Intravenöses Kontrastmittel | Gadolinium* |
| Luftanhalten | Ja (Mehrfaches Luftanhalten für wenige Sekunden) |
| Praxisaufenthalt | ca. 20-90 Minuten |
| Reine Untersuchungszeit | ca. 7-60 Minuten (die meisten Untersuchungen dauern <30 min) |
* Das verwendete Gadolinium-Kontrastmittel ist sehr gut verträglich, nur in sehr seltenen Fällen (<1 %) kommt es zu allergischen Reaktionen.
In einigen Fällen kann die Gabe eines Kontrastmittels erforderlich sein, um bestimmte Strukturen oder Erkrankungen besser zu erkennen. MRT-Kontrastmittel auf Gadolinium-Basis sind Substanzen, die die Signalstärke in den MRT-Bildern verändern. Sie werden in der Regel intravenös verabreicht und ermöglichen eine bessere Darstellung von entzündlichen Veränderungen, Tumoren oder Blutgefäßen. MRT-Kontrastmittel gelten im Allgemeinen als sicher und allergische Reaktionen sind selten. Bei Patient:innen mit stark eingeschränkter Nierenfunktion (GFR < 30 ml/min/1,73 m2) kann die Gabe von Gadolinium-haltigen Kontrastmitteln in seltenen Fällen zu einer Nephrogenen Systemischen Fibrose (NSF) führen, einer schwerwiegenden Erkrankung des Bindegewebes (Weltweit ca. 3100 Fälle bei >100 Millionen Kontrastmittelgaben). Bisher waren ausschließlich Patient:innen mit einer moderaten bis schweren Nierenfunktionseinschränkung (Stadium 4 und 5, GFR < 30 ml/min/1,73 m2) betroffen. Nachdem einige ältere sog. „lineare“ Präparate vom Markt genommen wurden, ist die Zahl der Neuerkrankungen im letzten Jahrzehnt deutlich zurückgegangen. Durch wiederholte Gaben gadoliniumhaltiger Kontrastmittel wurden in der jüngeren Vergangenheit bei einigen Patient:innen Ablagerungen von Gadolinium im Gehirn festgestellt. Die langfristigen Auswirkungen werden derzeit noch erforscht. Einen gewissen Einfluss scheinen folgende Faktoren zu haben: eine mäßig bis hochgradig eingeschränkte Nierenfunktion (GFR < 30 ml/min/1,73 m²), wiederholte Gaben von Kontrastmitteln (mehrfache MRT-Kontrastmittelgaben in kurzen Zeitabständen), hohe Kontrastmitteldosierungen sowie die Art des Kontrastmittels (sogenannte lineare Kontrastmittel). Wir verwenden ausschließlich makrozyklische, d.h. kreisförmig aufgebaute Kontrastmittel, die als sehr sicher gelten.
- Metallsplitter oder Elektronische Implantate: Herzschrittmacher, Defibrillatoren, CRT-Systeme, Insulinpumpen, Neurostimulatoren, Innenohrimplantate oder nicht abnehmbare Hörgeräte werden durch den starken Magneten geschädigt, weshalb eine Herz-MRT Untersuchung nicht durchgeführt werden kann.
- Schwangerschaft: Schwangere Patientinnen können nicht untersucht werden. Hier stehen ggf. alternative Verfahren zur Verfügung.
- Klaustrophobie („Platzangst“): In den allermeisten Fällen ist die Untersuchung mit einer geringen Dosierung eines Beruhigungsmittels sehr gut durchführbar, danach ist Ihnen das Autofahren und führen von Maschinen für bis zu 24 Stunden jedoch nicht mehr erlaubt.
- Bei Untersuchungen mit Kontrastmittel:
- Niereninsuffizienz: Bei mäßig bis hochgradig eingeschränkter Nierenfunktion (Glomeruläre Filtrationsrate [GFR] < 30 ml/min/1,73 m2) sollte eine Nutzen-Risikoabwägung erfolgen, ob eine Kontrastmittelgabe notwendig ist. Eine Untersuchung ohne Kontrastmittel ist problemlos möglich.
- Kontrastmittel-Allergie: Hier sollte die Kontrastmittelindikation besonders kritisch abgewogen werden. Gegebenenfalls kann mit einer entsprechenden Medikamentengabe eine eventuell zu erwartende Kontrastmittelreaktion vermieden werden. Eine Untersuchung ohne Kontrastmittel ist problemlos möglich.
Die sportmedizinische und muskuloskelettale Diagnostik mittels MRT ist ein essenzielles Verfahren zur detaillierten Beurteilung von Verletzungen und Erkrankungen des Bewegungsapparates. Sie kommt in unserer Praxis zum Einsatz bei:
- Muskelverletzungen: Muskelfaserrisse, Zerrungen, Hämatome.
- Sehnen- und Bänderverletzungen: Kreuzbandrisse, Bänderrisse, Achillessehnenrupturen.
- Gelenkerkrankungen: Knorpelschäden, Meniskusverletzungen, Arthrose.
- Knochenverletzungen: Stressfrakturen, okkulte Frakturen, Knochenmarködeme.
- Weichteilerkrankungen: Tumore, Entzündungen, Weichteilödeme.
Die MRT bietet eine hohe Detailgenauigkeit und exzellente Weichteildarstellung aus, was eine präzise Diagnose und somit eine optimale Behandlungsplanung ermöglicht.
Die neuroradiologische MRT-Diagnostik ist ein unverzichtbares Verfahren zur detaillierten Bildgebung des zentralen Nervensystems. Sie wird bei uns in der Praxis eingesetzt bei:
- Kopfschmerzen und Schwindel: Ausschluss von Ursachen wie intrakraniellen Tumoren, Gefäßanomalien oder entzündlichen Prozessen.
- Neurologische Ausfälle: Abklärung von Sensibilitätsstörungen, Lähmungen oder Sprachstörungen zur Unterscheidung zwischen Schlaganfall, entzündlichen ZNS-Erkrankungen (z.B. Multiple Sklerose) oder anderen neurologischen Erkrankungen.
- Demenzabklärung: Beurteilung von Hirnatrophie und anderen Veränderungen, die auf neurodegenerative Erkrankungen wie eine Alzheimer-Demenz hinweisen.
- Epilepsie: Identifizierung struktureller Läsionen, die epileptische Anfälle verursachen können, insbesondere bei neu aufgetretenen epileptischen Anfällen.
- Multiple Sklerose: Frühe Diagnose und Verlaufskontrolle.
- Rückenschmerzen und radikuläre Symptome: Nachweis von Bandscheibenvorfällen, Spinalkanalstenosen oder anderen Ursachen von Nervenwurzelkompressionen.
- Periphere Neuropathien: MR-Neurographie zur Darstellung von Nervenläsionen bei unklaren Schmerzursachen oder Funktionsstörungen.
Die MRT-Diagnostik von Hals und Thorax erlaubt eine detaillierte Bildgebung der Weichteile und Knochen in diesen Körperregionen. Indikationen umfassen vor allem:
- Unklare Schwellungen und Schmerzen: Abklärung von unklaren Schwellungen, Schmerzen oder anderen Symptomen im Halsbereich.
- Schluckbeschwerden und Heiserkeit: Die MRT kann helfen, die Ursache von diesen Beschwerden zu finden.
- Tumoren: Erkennung und Charakterisierung von Tumoren im Halsbereich, einschließlich des Kehlkopfes, des Rachens, der Speicheldrüsen und der Schilddrüse.
- Entzündungen: Diagnose von entzündlichen Prozessen wie Abszessen, Lymphknotenentzündungen und Knochenentzündung (Osteomyelitis).
- Erkrankungen des Mediastinums: Diagnose von Tumoren, Zysten und anderen Erkrankungen des Mediastinums (des Raums zwischen den Lungen).
- Brustwandtumoren: Beurteilung von Tumoren der Brustwand, des Rippenfells und des Zwerchfells.
Die MRT-Diagnostik Abdomens erlaubt eine präzise Diagnose von Erkrankungen in Ihrem Bauchraum. Wir setzen spezialisierte Verfahren wie die MRCP und die Sellink-MRT ein, zur detaillierten Darstellung der Gallenwege und des Dünndarms.
Abdomen-MRT: Die Abdomen-MRT ist ein nicht-invasives Verfahren, das detaillierte Bilder der Bauchorgane wie Leber, Nieren, Bauchspeicheldrüse, Milz und Lymphknoten liefert. Sie wird bei uns in der Praxis eingesetzt bei:
- Unklaren Bauchschmerzen
- Tumorverdacht
- Entzündlichen Erkrankungen
- Gefäßerkrankungen
- Abklärung von Organveränderungen
MRCP (Magnetresonanz-Cholangiopankreatikographie): Die MRCP ist eine spezielle MRT-Untersuchung, die die Gallenwege und den Bauchspeicheldrüsengang detailliert darstellt. Sie dient zur Diagnose von:
- Gallensteinen
- Entzündungen der Gallenwege (Cholangitis) oder der Bauchspeicheldrüse (Pankreatitis)
- Tumoren der Gallenwege oder der Bauchspeicheldrüse
- Anomalien der Gallenwege
Sellink-MRT: Die Sellink-MRT, auch Hydro-MRT genannt, ist eine spezielle MRT-Untersuchung des Dünn- und Dickdarms. Bei der Sellink-MRT wird der Dünndarm durch Trinken einer speziellen Lösung gefüllt, um eine optimale Darstellung zu ermöglichen. Sie wird eingesetzt bei:
- Chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen (z. B. Morbus Crohn)
- Tumoren des Dünndarms
- Unklaren Durchfällen oder Bauchschmerzen
- Abklärung von Engstellen oder Fisteln
Die MRT-Diagnostik des Beckenbodens erlaubt eine präzise Darstellung der Beckenbodenmuskulatur, der Beckenorgane und der umliegenden Weichgewebsstrukturen. Die Beckenboden-MRT wird bei uns in der Praxis eingesetzt zur Beurteilung von:
- Anatomischen Veränderungen: Verletzungen der Beckenbodenmuskulatur (etwa nach Geburten), Fisteln (z. B. Analfisteln) oder Tumoren im Bereich des Beckenbodens.
- Chronischen Schmerzen: Unklare Beckenschmerzen oder Schmerzen bei Intimkontakt (wie Geschlechtsverkehr).
- Funktionsstörungen des Beckenbodens: Stuhlinkontinenz, Harninkontinenz, Entleerungsstörungen (z. B. Schwierigkeiten beim Wasserlassen oder Stuhlgang) oder Senkungsbeschwerden (z. B. Gebärmutter-, Blasen- oder Darmvorfall).
Die MRT-Angiographie erlaubt eine präzise Diagnose von Gefäßerkrankungen. Dieses schonende, nicht-invasive Verfahren liefert detaillierte Bilder der Blutgefäße, ohne dass eine invasive Katheteruntersuchung erforderlich ist. Die MR-Angiographie wird bei uns in der Praxis eingesetzt zur Beurteilung von:
- Arterien: Aneurysmen (Gefäßerweiterungen), Stenosen (Gefäßverengungen), Verschlüsse (z. B. bei Verdacht auf Schlaganfall oder Durchblutungsstörungen der Beine), Gefäßmissbildungen sowie entzündliche Gefäßerkrankungen (Vaskulitis).
- Venen: Thrombosen (z. B. Venenthrombosen der Beine oder Sinusvenenthrombosen im Gehirn), Venenkompressionssyndrome oder Venenmissbildungen.
Einsatzgebiete der MR-Angiographie:
- Gehirn (z. B. zur Abklärung von Schlaganfallrisiko, Kopfschmerzen)
- Hals (z. B. zur Beurteilung der Halsschlagadern)
- Brustkorb (z. B. zur Beurteilung der Aorta)
- Bauchraum (z. B. zur Beurteilung der Aorta, der Nierenarterien, der Mesenterialgefäße)
- Beine (z. B. zur Beurteilung der Beinarterien bei peripherer arterieller Verschlusskrankheit)
Häufig gestellte Fragen
FAQ MRT
- Überweisungsschein mit Angabe der Fragestellung, Krankenkassenkarte, kardiologische Vorbefunde, Arztbriefe, OP-Protokolle, Bild-CDs oder auswärtige Voraufnahmen.
- Blutwerte: Bitte bringen Sie zu Ihrem Termin aktuelle Nierenwerte (Kreatinin und GFR) mit, die nicht älter als 3 Monate sind.
- Bequeme Kleidung mitbringen: eine Hose ohne Metallelemente (z.B. Sporthose, Leggins) und ein T-Shirt ohne Aufdruck. Diese Kleidungsstücke können Sie während der Untersuchung anbehalten.
Alle Medikamente und Lebensmittel können Sie wie gewohnt einnehmen, sofern Ihr Ärzt:innen Ihnen nichts anderes mitgeteilt hat. Ausnahmen bestehen für Herz-MRT Untersuchungen
- Mahlzeiten: Sie können eine leichte Mahlzeit einnehmen. Bitte verzichten Sie jedoch auf große, fettreiche Mahlzeiten. Ausnahme bei Patient:innen, die eine Untersuchung des Abdomens/Oberbauchs bekommen:
- In der Regel sollten Sie vor der Untersuchung mindestens vier Stunden nüchtern bleiben, d. h. Sie sollten in diesem Zeitraum nichts essen.
- Trinken: Bitte trinken Sie ausreichend Wasser, um eine gute Durchblutung sicherzustellen.
- Bei Patient:innen die eine MRCP Untersuchung bekommen wird Ihnen von unserem Personal Ananassaft zum Trinken gegeben, um den Magen und den Zwölffingerdarm (Duodenum) zu "sättigen". Dies dient dazu, mögliche Überlagerungen oder Artefakte in den Bildern zu reduzieren, die durch Flüssigkeit oder Luft in diesen Bereichen entstehen könnten.
- Bei Patient:innen die eine Sellink Untersuchung bekommen wird Ihnen von unserem Personal eine Mannitol-Lösung zum Trinken gegeben, um den Dünn- und Dickdarm zu füllen. In der Regel trinken Sie über einen Zeitraum von 60 min schluckweise insgesamt 2L dieser Mannitollösung. Zusätzlich ist die Gabe eines Medikaments (Buscopan®) zur Verminderung von Darmbewegungen erforderlich. Ihre Fahrtauglichkeit ist danach 8 Stunden beeinträchtigt.
- Bei einigen Untersuchungen des Beckens ist eine Gabe des Medikaments (Buscopan®) zur Verminderung von Darmbewegungen erforderlich. Ihre Fahrtauglichkeit ist danach 8 Stunden beeinträchtigt.
- Bei Untersuchungen der abfließenden Harnwege (MR-Urographie) ist ggf. eine Gabe des Medikaments zur Beschleunigung der Ausscheidung erforderlich.
- Atemkommandos: Wir bitten Sie, während der Untersuchung die Luft mehrmals für etwa 10 Sekunden anzuhalten. Dies ist wichtig, damit die Bilder nicht verwackeln. Bitte befolgen Sie diese Atemkommandos des Personals. Eine Wiederholung der jeweiligen Messungen könnte durch die Atembewegungen notwendig werden, ist aber in der Regel möglich.
- Gehörschutz: Das MRT-Gerät „klopft“ sehr laut von bis zu 110 dB. Während dieser Geräusche entstehen die Bilder. Zwischendurch gibt es immer wieder ruhige Phasen, in denen wir neue Messungen vorbereiten. Sie erhalten Ohrenstöpsel und/oder Kopfhörer, um den Lärm zu reduzieren. Möglicherweise bemerken Sie ein leichtes Kribbeln an bestimmten Stellen der Haut während der Untersuchung. Hierbei handelt es sich um eine ungefährliche Reizung oberflächlicher Hautnerven.
- Kontrastmittel: Bei der Untersuchung wird in aller Regel ein spezielles Kontrastmittel auf Gadolinium-Basis gespritzt. Bitte informieren Sie uns, wenn Sie Allergien oder Unverträglichkeiten gegen Gadolinium haben. Wir verwenden nur makrozyklische, d.h. kreisförmig aufgebaute Kontrastmittel, die als sehr sicher gelten.
- Nach der Untersuchung können Sie ohne Einschränkungen essen, trinken, am Straßenverkehr teilnehmen oder Ihrer Arbeit nachgehen. Ausnahmen bestehen nur bei den Patient:innen, die ein Beruhigungsmittel beispielsweise bei Platzangst (Klaustrophobie) oder Buscopan® zur Verminderung von Darmbewegungen erhalten haben. Sie dürfen für bis zu 24 Stunden bzw. 8 Stunden (Buscopan®) kein Fahrzeug führen oder Maschinen bedienen.
Leistungsüberblick
Computertomographie (CT)
Bei einer CT-Untersuchung werden Röntgenstrahlen aus verschiedenen Richtungen durch den Körper gesendet. Ein Computer setzt die empfangenen Daten zu detaillierten Schnittbildern zusammen, die Organe, Gewebe und Knochen in hoher Auflösung darstellen. Im Gegensatz zum herkömmlichen Röntgen ermöglicht die CT eine dreidimensionale Darstellung, die eine präzise Diagnose erlaubt.
Die CT ist ein vielseitiges Verfahren und wird in unserer Praxis für zahlreiche medizinische Bereiche eingesetzt, darunter:
- Lungenheilkunde (Pneumologie):
- Lungenentzündung, Lungenembolie, Lungenkrebs, COPD (chronisch obstruktive Lungenerkrankung)
- Interstitielle Lungenerkrankungen (z. B. Lungenfibrose)
- Beurteilung von Lungengefäßen
- Onkologie:
- Diagnose, Stadieneinteilung und Verlaufskontrolle von Krebserkrankungen
- Beurteilung des Therapieansprechens
- Traumatologie (Unfallchirurgie):
- Diagnose von Verletzungen des Skeletts, des Gehirns und der inneren Organe nach Unfällen
- Planung von Operationen
- Kardiologie:
- Beurteilung von Herzkranzgefäßen, Herzklappen und anderen Herzstrukturen
- Beurteilung von Aneurysma, z.B. der Aorta
- Magen-Darm-Trakt (Gastroenterologie):
- Abklärung unklarer Bauchbeschwerden
- Diagnose von Erkrankungen der Leber, Milz, Bauchspeicheldrüse, Nieren und des Darms (z. B. Blinddarmentzündung, Divertikulitis, Nierensteine, Tumoren)
- Nervenheilkunde (Neurologie):
- Subakuter Schlaganfall, Hirnblutungen, Tumoren des Gehirns und des Rückenmarks
- Harnableitenden Organe (Urologie):
- Nierensteine, Tumoren der Nieren und Harnblase
- Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde:
- Entzündungen der Nasennebenhöhlen, Tumoren im Kopf-Hals-Bereich
- Felsenbeindiagnostik
- Erkrankungen des Bewegungsapparates (Orthopädie):
- Prä-operative Planung vor komplexen Frakturen
- Tumore des Knochens
- Abklärung von unklaren Knochenschmerzen.
| Untersuchungsgerät | CT (kurze Röhre & breite Öffnung ca. 80 cm) |
| Strahlenbelastung | Ja |
| Intravenöses Kontrastmittel | ggf. Jodhaltiges Präparat* |
| Luftanhalten | ja (ca. 10 Sekunden) |
| Praxisaufenthalt | ca. 30 Minuten |
| Reine Untersuchungszeit | ca. 5 Minuten |
* Das verwendete Jod-Kontrastmittel ist sehr gut verträglich, nur in sehr seltenen Fällen (<3 %) kommt es zu allergischen Reaktionen.
- Schwangerschaft: Schwangere Patientinnen können nicht untersucht werden. Hier stehen ggf. alternative Verfahren zur Verfügung.
- Bei Untersuchungen mit Kontrastmittel:
- Hyperthyreose: Patient:innen, die unter einer Schilddrüsenüberfunktion leiden, können leider nicht untersucht werden.
- Niereninsuffizienz: Bei mäßig bis hochgradig eingeschränkter Nierenfunktion (Glomeruläre Filtrationsrate [GFR] ≤ 30) sollte eine Nutzen-Risikoabwägung erfolgen. Eine Untersuchung ohne Kontrastmittel ist problemlos möglich.
- Kontrastmittel-Allergie: Hier sollte die Indikation besonders kritisch abgewogen werden. Ggf. kann mit einer entsprechenden Medikamentengabe eine eventuell zu erwartende Kontrastmittelreaktion vermieden werden. Eine Untersuchung ohne Kontrastmittel ist problemlos möglich.
Die Computertomographie (CT) ist ein leistungsstarkes bildgebendes Verfahren, das detaillierte Einblicke in den Körper ermöglicht. Bei der Niedrigdosis-CT, auch Low-Dose-CT genannt, wird die Strahlenbelastung im Vergleich zu einer herkömmlichen CT deutlich reduziert, ohne dabei die diagnostische Aussagekraft wesentlich zu beeinträchtigen.
Die Niedrigdosis-CT eignet sich besonders für:
- Lungenkrebs-Früherkennung: Insbesondere für Risikogruppen wie starke Raucher.
- Abklärung von Lungenveränderungen: Bei Verdacht auf Lungenentzündungen, chronisch obstruktive Lungenerkrankung (COPD) oder andere Lungenerkrankungen.
Kontrastmittel: Ob ein Kontrastmittel bei einer Niedrigdosis-CT notwendig ist, hängt von der Fragestellung ab. Bei vielen Untersuchungen, wie der Lungenkrebs-Früherkennung oder der Lungenemphysem-Diagnostik, kann auf Kontrastmittel verzichtet werden. Zur Klärung der Mitbeteiligung anderer Brustorgane („Mediastinum“) bei Lungenerkrankungen oder Verlaufskontrollen bzw. Fragen zu Arterien und Venen (z.B. Lungenembolie) erfolgt die Standard-Untersuchung mit Kontrastmittel.
Strahlenbelastung: Die Strahlenbelastung einer Niedrigdosis-CT ist deutlich geringer als bei einer herkömmlichen CT. Sie liegt unter der natürlichen jährlichen Strahlenexposition, der jeder Mensch ausgesetzt ist. Hier ein Vergleich:
- Jährliche natürliche Strahlenexposition: ca. 2-5 Millisievert (mSv)
- Niedrigdosis-CT der Lunge: ca. 0,2-0,4 mSv
- Herkömmliche CT der Lunge: ca. 1-6 mSv
Durch unsere moderne Technologie und optimierte Untersuchungsprotokolle können wir die Strahlenbelastung bei der Niedrigdosis-CT so gering wie möglich für Sie halten.
Häufig gestellte Fragen
FAQ CT
- Überweisungsschein mit Angabe der Fragestellung, Krankenkassenkarte, Vorbefunde, Arztbriefe, OP-Protokolle, Bild-CDs oder auswärtige Voraufnahmen (QR-Code).
- Blutwerte: Bitte bringen Sie zu Ihrem Termin aktuelle Blutwerte mit, die nicht älter als 3 Monate sind, diese benötigen wir für eine Kontrastmittelgabe:
- Nierenwerte (Kreatinin und GFR)
- Schilddrüsenwert (TSH)
- Alle Medikamente können Sie wie gewohnt einnehmen, sofern Ihr Ärzt:in Ihnen nichts anderes mitgeteilt hat. Ausnahmen bestehen für Herz-CT Untersuchungen.
- Mahlzeiten: Sie können eine leichte Mahlzeit einnehmen. Verzichten Sie bitte auf große, fettreiche Mahlzeiten.
- Trinken: Bitte trinken Sie ausreichend Wasser, um eine gute Durchblutung sicherzustellen.
- Kontrastmittel: Bei der Untersuchung wird ggf. ein jodhaltiges Kontrastmittel verabreicht, um das Weichgewebe und die Gefäße besser darstellen zu können. Bitte informieren Sie uns, wenn Sie Allergien oder Unverträglichkeiten gegen Jod haben.
- Nach der Untersuchung können Sie ohne Einschränkungen essen, trinken, am Straßenverkehr teilnehmen oder Ihrer Arbeit nachgehen. Ausnahmen bestehen nur bei den Patient:innen, die ein Beruhigungsmittel bei beispielsweise Platzangst (Klaustrophobie) erhalten haben. Sie dürfen für bis zu 24 Stunden kein Fahrzeug führen oder Maschinen bedienen.
Leistungsüberblick
Digitales Röntgen (DX)
Das digitale Röntgen ist ein bildgebendes Verfahren, das mithilfe von Röntgenstrahlen Bilder vom Inneren des Körpers erzeugt. Es ist ein schnelles, schmerzloses und nicht-invasives Verfahren, das in vielen Bereichen der Medizin eingesetzt wird.
Bei einer Röntgenuntersuchung werden Röntgenstrahlen durch den Körper gesendet. Unterschiedliche Gewebearten absorbieren die Strahlen in unterschiedlichem Maße. Dadurch entsteht ein Bild, auf dem Knochen, Organe und andere Strukturen sichtbar werden.
Röntgenuntersuchungen werden in einer Vielzahl von Situationen eingesetzt, darunter:
- Knochen und Gelenke:
- Bei Verdacht auf Knochenbrüche, Wirbelsäulenbrüche oder Luxationen.
- Zur Diagnose von Arthrose und anderen Knochenerkrankungen.
- Zur Kontrolle des Heilungsprozesses nach Knochenbrüchen oder nach Einbringen einer Prothese z.B. künstliches Hüftgelenk.
- Lunge und Atemwege:
- Bei Verdacht auf Lungenentzündung, Bronchitis oder andere Lungenerkrankungen.
- Zur Erkennung von Tumoren in der Lunge.
- Zur Beurteilung von Veränderungen im Brustkorb.
Leistungsüberblick
Mamma Diagnostik
Die Mammadiagnostik beschäftigt sich mit Erkrankungen der weiblichen Brust. Im Vordergrund stehen die Früherkennung, weiterführende Diagnostik, Therapieunterstützung und Nachsorgediagnostik bösartiger Brusttumoren und deren Vorstufen. Es werden verschiedene bildgebende Verfahren eingesetzt, um zwischen bösartigen und gutartigen Veränderungen zu unterscheiden und eine möglichst präzise Bestimmung der lokalen und systemischen Ausbreitung eines Tumors zu ermöglichen. Aus diesem Grunde verwenden wir auch den Begriff der multimodalen Mammadiagnostik. Bei uns steht Ihnen das gesamte Untersuchungsspektrum der Mammadiagnostik zur Verfügung. Entscheidend für die Auswahl der Methode sind vor allem das Lebensalter und die Vorgeschichte der Patientinnen.
Die innovative Technik der digitalen Brusttomosynthese (DBT), bei der durch Bewegung des Röntgenstrahlers überlagerungsfreie Bilder erzeugt werden, hat sich als besonders wirksam erwiesen. Studien zeigen nicht nur eine höhere Detektionsrate von Brustkrebs, sondern auch eine signifikante Reduktion falsch-positiver Befunde im Vergleich zur herkömmlichen Mammographie. Ein eindrucksvolles Beispiel hierfür liefert die ToSyMa-Studie: Sie dokumentiert, dass die Kombination aus DBT und synthetischer Mammographie (2D-Bilder aus einem DBT-Datensatz) eine um 64,3 % höhere Detektionsrate von Brustkrebs im Vergleich zur konventionellen Mammographie ermöglicht.
Insbesondere bei dichtem Brustgewebe, als auch bei mammographisch unklaren Befunden ist die Sonographie eine wichtige ergänzende Methode zur Mammographie. Neben dem klassischen Ultraschall können dabei zur weiteren Gewebecharakterisierung die Farbdopplersonographie zur Darstellung der Gewebedurchblutung als auch die Elastographie zur Beurteilung der Gewebesteifigkeit herangezogen werden. Da es sich um eine strahlenfreie Methode handelt, ist sie bei Patient:innen unter 40 Jahren die Methode der ersten Wahl.
Bei unklaren Befunden ist in der Regel eine Gewebeentnahme notwendig. Bei methodisch dafür geeigneten Befundkonstellationen bieten wir in unserer Praxis die ambulante, ultraschallgestützte Stanzbiopsie/Feinnadelpunktion in Lokalanästhesie an. Die dabei entnommenen Gewebeproben werden durch ein externes, spezialisiertes Labor untersucht und die Ergebnisse liegen in der Regel innerhalb weniger Tage vor. Sollte sich dabei ein bösartiger Befund ergeben, erfolgt eine Überweisung in ein Brustzentrum zur dortig weiteren Behandlung.
In einigen Fällen von Brustkrebs sind weitere Untersuchungen zur Abschätzung einer möglichen Metastasierung notwendig. Für diese Ausbreitungsdiagnostik stehen in unserer Praxis verschiedene Geräte zur Verfügung. Als Standardverfahren gelten die CT und die Knochenszintigraphie für das Skelettsystem. Diese Untersuchungen werden in Absprache mit den kooperierenden Brustzentrum bzw. den überweisenden Fachärzt:in durchgeführt.
Mamma-MRT
Leistungsüberblick
Mamma-MRT
Die Mamma-MRT, auch MR-Mammographie, zählt zu den sensitivsten Untersuchungen des Brustgewebes, besonders bei der Früherkennung von Brustkrebs. Ihre Sensitivität, also die Fähigkeit, selbst kleinste Veränderungen zu erkennen, übertrifft deutlich die der Mammographie und Sonographie. Die Mamma-MRT ist dabei insbesondere für Frauen mit dichtem Brustgewebe von großem Wert, da bei diesen Patientinnen kleinste Veränderungen bei anderen Verfahren möglicherweise nicht erfasst werden. Eine frühzeitige Diagnose von kleinsten bösartigen Veränderungen des Brustgewebes ist dabei entscheidend für die Prognose.
Die Mamma-MRT ist eine ergänzende Methode zu der Mammographie und Sonographie. Sie eignet sich:
- Unklare Befunde in Mammographie und Sonographie
- Unterscheidung Narbengewebe nach Brustoperation von einem Tumorrezidiv
- Implantatbeurteilung
- Dichtes Brustgewebe
- Vor Brustoperationen
- Früherkennung bei familiärer Belastung mit prädisponierendem Gendefekt
Zum jetzigen Zeitpunkt zahlen die gesetzlichen Krankenkassen die Mamma-MRT jedoch nur in Ausnahmefällen. Die Untersuchung kann bei uns jedoch als Selbstzahlerleistung angeboten werden. Die privaten Krankenkassen übernehmen dagegen die Kosten.
Ein Sonderfall liegt bei Patientinnen mit einem nachgewiesenen, prädisponierendem Gendefekt für Brustkrebs vor, hier erfolgt die Vorsorge in spezialisierten Zentren.
Für Frauen vor den Wechseljahren sollte die Untersuchung zwischen dem 5.-12. Tag nach der Regelblutung stattfinden, da zu diesem Zeitpunkt das Brustgewebe am wenigsten durch Hormone stimuliert ist. Da eine hormonelle Stimulation die Beurteilung der MRT einschränken kann, bitten wir Sie, uns vor der Terminierung der MRT über eine laufende Hormonsubstitution (z.B. orale Kontrazeption) zu informieren. Nach erfolgter Brustoperation sollte die MRT entweder in den ersten vier Wochen nach der Operation oder nach einem Intervall von mindestens 6 Monaten erfolgen. Bei Patientinnen, die eine Bestrahlung erhalten haben, wird ein Intervall von mindestens 12 Monaten empfohlen.
Bitte verwenden Sie am Tag der Untersuchung keine Hautpflegecremes im Bereich der Brust, da dies die Bildqualität einschränken kann. Während der Untersuchung liegen Sie bequem auf dem Bauch, Ihre Brüste werden dabei sanft in speziell geformten Schalen gelagert. Ihr Kopf und Oberkörper befinden sich in unserem beleuchteten MRT mit einem Innendurchmesser von 70 cm. Im Verlauf der Untersuchung injizieren wir Ihnen über einen vor der Untersuchung gelegten venösen Zugang wenige Milliliter eines gut verträglichen, gadoliniumhaltigen Kontrastmittels. Die Kontrastmittelgabe ist sowohl für die Detektion, als auch die Beurteilung der Befunde unerlässlich.
| Untersuchungsgerät | MRT (Lange Röhre & breite Öffnung 70 cm) |
| Strahlenbelastung | Nein |
| Intravenöses Kontrastmittel | Gadolinium* |
| Luftanhalten | Ja (mehrmalig für einige Sekunden) |
| Praxisaufenthalt | ca. 45 Minuten |
| Reine Untersuchungszeit | ca. 25-30 Minuten |
* Das verwendete Gadolinium-Kontrastmittel ist sehr gut verträglich, nur in sehr seltenen Fällen (<1 %) kommt es zu allergischen Reaktionen.
- Metallsplitter oder Elektronische Implantate: Herzschrittmacher, Defibrillatoren, CRT-Systeme, Insulinpumpen, Neurostimulatoren, Innenohrimplantate oder nicht abnehmbare Hörgeräte werden durch den starken Magneten geschädigt, weshalb eine Herz-MRT Untersuchung nicht durchgeführt werden kann.
- Schwangerschaft: Schwangere Patientinnen können nicht untersucht werden. Hier stehen ggf. alternative Verfahren zur Verfügung.
- Klaustrophobie („Platzangst“): In den allermeisten Fällen ist die Untersuchung mit einer geringen Dosierung eines Beruhigungsmittels sehr gut durchführbar, danach ist Ihnen das Autofahren und führen von Maschinen für bis zu 24 Stunden jedoch nicht mehr erlaubt.
- Niereninsuffizienz: Bei mäßig bis hochgradig eingeschränkter Nierenfunktion (Glomeruläre Filtrationsrate [GFR] ≤ 30) sollte eine Nutzen-Risikoabwägung erfolgen.
- Kontrastmittel-Allergie: Hier sollte die Indikation besonders kritisch abgewogen werden. Gegebenenfalls kann mit einer entsprechenden Medikamentengabe eine eventuell zu erwartende Kontrastmittelreaktion vermieden werden.
Unsere erfahrenen Befunder:innen verfügen über die höchste Zertifizierungsstufe der Deutschen Röntgengesellschaft. Dies garantiert Ihnen eine Befundung auf Expertenniveau und modernste Diagnostik. Durch einen regelmäßigen und engen interdisziplinären Austausch mit unseren zuweisenden Ärzt:innen gewährleisten wir eine umfassende Betreuung auch bei komplexen Fällen. So können wir eine optimale Diagnostik und die Vorstellung in den entsprechenden Spezialsprechstunden gewährleisten.
- Für Privatpatient:innen: Die Mamma-Untersuchung wird für Privatpatient:innen wird in vollem Umfang übernommen.
- Für gesetzlich Versicherte: Obwohl aktuelle Leitlinien die Durchführung einer Mamma-MRT empfehlen und der klinische Nutzen belegt ist, werden die Kosten von den gesetzlichen Krankenkassen noch nicht übernommen. Selbstverständlich bieten wir Ihnen die Untersuchung ansonsten als Selbstzahlerleistung in Anspruch zu nehmen an. Sprechen Sie uns gerne an, um mehr über die verfügbaren Leistungen und die damit verbundenen Kosten zu erfahren.
| Untersuchung | Mamma-MRT mit Kontrastmittel |
| Indikation (z.B.) | V.a. Mamma-Karzinom |
| Kosten (Selbstzahler) | 400-420 € |
Häufig gestellte Fragen
FAQ Mamma-MRT
- Überweisungsschein mit Angabe der Fragestellung, Krankenkassenkarte, Vorbefunde, Arztbriefe, OP-Protokolle, Bild-CDs oder auswärtige Voraufnahmen (QR-Code).
- Blutwerte: Bitte bringen Sie zu Ihrem Termin aktuelle Nierenwerte (Kreatinin und GFR) mit, die nicht älter als 3 Monate sind.
- Bequeme Kleidung mitbringen: eine Hose ohne Metallelemente (z.B. Sporthose, Leggins) und ein T-Shirt ohne Aufdruck. Diese Kleidungsstücke können Sie während der Untersuchung anbehalten.
Alle Medikamente und Lebensmittel können Sie wie gewohnt einnehmen, sofern Ihr Ärzt:innen Ihnen nichts anderes mitgeteilt hat.
- Mahlzeiten: Sie können eine leichte Mahlzeit einnehmen. Bitte verzichten Sie jedoch auf große, fettreiche Mahlzeiten.
- Trinken: Bitte trinken Sie ausreichend Wasser, um eine gute Durchblutung sicherzustellen.
- Hautcremes: Bitte verwenden Sie am Tag der Untersuchung keine Hautpflegecremes im Bereich der Brust, da dies die Bildqualität einschränken kann.
- Atemkommandos: Wir bitten Sie, während der Untersuchung die Luft mehrmals für etwa 10 Sekunden anzuhalten. Dies ist wichtig, damit die Bilder nicht verwackeln. Bitte befolgen Sie diese Atemkommandos des Personals. Eine Wiederholung der jeweiligen Messungen könnte durch die Atembewegungen notwendig werden, ist aber in der Regel möglich.
- Gehörschutz: Das MRT-Gerät „klopft“ sehr laut von bis zu 110 dB. Während dieser Geräusche entstehen die Bilder. Zwischendurch gibt es immer wieder ruhige Phasen, in denen wir neue Messungen vorbereiten. Sie erhalten Ohrenstöpsel und/oder Kopfhörer, um den Lärm zu reduzieren. Möglicherweise bemerken Sie ein leichtes Kribbeln an bestimmten Stellen der Haut während der Untersuchung. Hierbei handelt es sich um eine ungefährliche Reizung oberflächlicher Hautnerven.
- Kontrastmittel: Bei der Untersuchung wird in aller Regel ein spezielles Kontrastmittel auf Gadolinium-Basis gespritzt. Bitte informieren Sie uns, wenn Sie Allergien oder Unverträglichkeiten gegen Gadolinium haben. Wir verwenden nur makrozyklische, d.h. kreisförmig aufgebaute Kontrastmittel, die als sehr sicher gelten.
- Nach der Untersuchung können Sie ohne Einschränkungen essen, trinken, am Straßenverkehr teilnehmen oder Ihrer Arbeit nachgehen. Ausnahmen bestehen nur bei den Patientinnen, die ein Beruhigungsmittel beispielsweise bei z.B. Platzangst (Klaustrophobie) erhalten haben. Sie dürfen für bis zu 24 Stunden kein Fahrzeug führen oder Maschinen bedienen.
Leistungsüberblick
Herz-Diagnostik
Bei der Herzbildgebung gibt es mittlerweile mehrere bildgebende Verfahren, die Ärzte zur Beurteilung von Herz- Kreislauf-Erkrankungen einsetzen. Die häufigste Form von Herz-Kreislauf-Erkrankungen ist die koronare Herzkrankheit (KHK), die eine Verengung der Herzkranzgefäße verursacht, welche den Herzmuskel mit Blut versorgen. Dies kann zu Brustschmerzen (Angina Pectoris), oder bei einem vollständigen Verschluss zu einem Herzinfarkt oder plötzlichen Herztod führen.
- Rauchen
- Bluthochdruck
- Diabetes mellitus
- Erhöhte Cholesterinwerte oder Fettstoffwechselstörung
- Adipositas (starkes Übergewicht)
- Genetische Disposition (familiäre Vorbelastung)
Neben der KHK gibt es eine Vielzahl an weiteren Ursachen für eine Kardiomyopathie (Erkrankung des Herzens), wie z.B. Infektionen (Myokarditis), genetische Speichererkrankungen (Sarkoidose, Amyloidose etc.), Klappenerkrankungen und angeborene Herzfehler. Diese Herzerkrankungen lassen sich in unsere Praxis nicht-invasiv mittels CT, MRT oder Herz-Szintigraphie weiter abklären.
Leistungsüberblick
Herz-CT
Die Herz-CT oder CT-Koronarangiographie ist eine nicht-invasive Untersuchung, bei der mithilfe von Röntgenstrahlen sowohl das Herz als auch die Herzkranzgefäße (Koronararterien) detailliert dargestellt werden.
Die nicht-invasive Herz-CT ist in der nationalen Versorgungsleitlinie fest verankert und spielt eine immer wichtigere Rolle in der präventiven Abklärung einer KHK. Mithilfe der CT-Koronarangiographie können bereits frühzeitig Ablagerungen von Plaques in den Koronararterien, die Marker für das biologische Alter sind, detektiert werden. Gesunde Herzkranzarterien lassen sich so von leichtgradigen Veränderungen (Koronaratherosklerose) bis hin zu hochgradigen Verengungen (KHK) unterscheiden. Für Privatpatient:innen besteht die Möglichkeit, im Rahmen der CT-Koronarangiographie nicht nur die morphologische Beurteilung der Koronarstenosen (z. B. 25–50 % oder 50–70 % Einengung) vorzunehmen, sondern auch die funktionelle Relevanz der Durchblutungseinschränkung zu bewerten – mittels der sogenannten fraktionellen Flussreserve (CT-FFR). Diese Methode, die aus der invasiven Herzkatheterdiagnostik als Goldstandard bekannt ist, erlaubt die Beurteilung, ob eine Stenose eine Revaskularisationstherapie (z. B. Stentimplantation) erforderlich macht. Die CT-FFR kann aus den bereits vorliegenden Bilddaten der CT-Koronarangiographie berechnet werden – ohne zusätzliche Untersuchung, Kontrastmittelgabe oder Medikamentengabe. Durch Ihren Kardiolog:in oder internistischen Hausärzt:in kann somit eine entsprechende individuelle Therapieentscheidung erfolgen. Große multizentrische Studien konnten zeigen, dass eine frühzeitige nicht-invasive Bildgebung mittels einer Herz-CT einen Herzinfarkt vorbeugen und die Sterblichkeit an einer KHK gesenkt werden kann. Bei Patient:innen mit einer bereits bekannten KHK lässt sich der genaue Schweregrad sowie das Fortschreiten der Erkrankung unter Therapie exakt bestimmen. Weitere Einsatzgebiete sind u. a. die Beurteilung von Herzklappenerkrankungen und angeborenen Herzfehlern.
- Erweiterte Vorsorge bei erhöhtem KHK-Risiko
- Diagnostik der Wahl bei Frage nach KHK bei niedrigem bis intermediärem Risikoprofil
- Kontrolle nach Stent-Implantation oder Bypass-Operationen
| Untersuchungsgerät | CT (kurze Röhre & breite Öffnung ca. 80 cm) |
| Strahlenbelastung | Ja |
| Intravenöses Kontrastmittel | Jodhaltiges Präparat* |
| Luftanhalten | Ja (ca. 10 Sekunden) |
| Praxisaufenthalt | ca. 30 Minuten |
| Reine Untersuchungszeit | ca. 5 Minuten |
* Das verwendete Jod-Kontrastmittel ist sehr gut verträglich, nur in sehr seltenen Fällen (<3 %) kommt es zu allergischen Reaktionen.
- Schwangerschaft: Schwangere Patientinnen können nicht untersucht werden. Hier stehen ggf. alternative Verfahren zur Verfügung.
- Hyperthyreose: Patient:innen, die unter einer Schilddrüsenüberfunktion leiden, können leider nicht mit dieser Methode untersucht werden.
- Niereninsuffizienz: Bei mäßig bis hochgradig eingeschränkter Nierenfunktion (Glomeruläre Filtrationsrate [GFR] ≤ 30) sollte eine Nutzen-Risikoabwägung erfolgen.
- Kontrastmittel-Allergie: Hier sollte die Indikation besonders kritisch abgewogen und alternative Verfahren in Betracht gezogen werden. Ggf. kann mit einer entsprechenden Medikamentengabe eine eventuell zu erwartende Kontrastmittelreaktion vermieden werden.
Der Standort wurde als DRG-Zentrum für kardiovaskuläre Bildgebung zertifiziert. Diese Auszeichnung bestätigt unser Engagement, Patient:innen eine optimale und erstklassige medizinische Versorgung im Bereich der kardiovaskulären Diagnostik zu bieten. Unsere erfahrenen Befunder:innen verfügen über die höchste Zertifizierungsstufe (Q3) der Deutschen Röntgengesellschaft. Dies garantiert Ihnen eine Befundung auf Expertenniveau und modernste Diagnostik. Durch einen regelmäßigen und engen interdisziplinären Austausch mit unseren zuweisenden Ärzt:innen und den Chest-Pain-Units in den Hamburger Krankenhäusern gewährleisten wir eine umfassende Betreuung auch bei komplexen Fällen. So können wir eine optimale Diagnostik und die Vorstellung in spezialisierten Sprechstunden ermöglichen.
- Für Privatpatient:innen: Die Herz-CT-Untersuchung wird für Privatpatient:innen bereits seit Jahren unabhängig vom kardiovaskulären Risikoprofil übernommen. Wir bieten Ihnen zusätzlich bei relevanten Herzkranzveränderungen eine Beurteilung der funktionellen Relevanz der Durchblutungseinschränkung Ihres Herzens (CT-FFR) ohne zusätzliche eine Untersuchung, Kontrastmittelgabe oder Medikamentengabe an.
- Für gesetzlich Versicherte: Seit dem 01.01.2024 wird die Herz-CT-Untersuchung unter bestimmten Voraussetzungen auch für gesetzlich Versicherte übernommen. Voraussetzung ist ein sogenanntes intermediäres Risiko für eine stenosierende KHK. Ob dies auf Sie zutrifft, können Sie mit Ihrem Hausärzt:in oder Kardiolog:in besprechen.
- Zusätzlich zu diesen neuen Regelungen, haben wir mit bestimmten gesetzlichen Krankenkassen Selektivverträge abgeschlossen, die über die Standardversorgung hinausgehen. Diese Verträge ermöglichen eine erweiterte Kostenübernahme und zusätzliche Leistungen.
Wir haben spezielle Selektivverträge mit folgenden Krankenkassen:
| DAK | BKK Mobil Oil |
| BKK Bertelsmann | BKK Novitas |
| BKK BMW | BKK R+V |
| BKK B. Braun Aesculap | BKK Salus |
| BKK EWE | BKK Securvita |
| BKK Freudenberg | BKK VDN |
| BKK Linde | BKK VerbundPlus |
| BKK melitta hmr | BKK Wirtschaft und Finanzen |
| BKK Merck | BKK ZF & Partner |
| BKK Miele |
Häufig gestellte Fragen
FAQ Herz-CT
- Überweisungsschein mit Angabe der Fragestellung, Krankenkassenkarte, kardiologische Vorbefunde, Krankenhausberichte, OP-Protokolle (Herzkatheter oder Bypass-Operationen), Bild-CDs oder auswärtige Voraufnahmen (QR-Code).
- Blutwerte: Bitte bringen Sie zu Ihrem Termin aktuelle Blutwerte mit, die nicht älter als 3 Monate sind:
- Nierenwerte (Kreatinin und GFR)
- Schilddrüsenwert (TSH)
- Bitte nehmen Sie 24 Stunden vor der Untersuchung keine Medikamente oder Aufputschmittel wie z.B. Energy-Drinks ein.
- Übrige Medikamente: Alle anderen Medikamente können Sie wie gewohnt einnehmen, sofern Ihr Ärzt:in Ihnen nichts anderes mitgeteilt hat.
- Mahlzeiten: Sie können eine leichte Mahlzeit einnehmen. Bitte verzichten Sie jedoch auf große, fettreiche Mahlzeiten.
- Trinken: Bitte trinken Sie ausreichend Wasser, um eine gute Durchblutung sicherzustellen.
- Betablocker: Ein Plus von 60/ min ohne Extraschläge wäre für die Untersuchung ideal, dies reduziert die Strahlenbelastung und verbessert die Bildqualität. Es ist daher sinnvoll, Ihren Herzschlag vor der Untersuchung mit einem Medikament (meist Betablocker) in Tabletten- oder Spritzenform zu senken.
- Nitro-Spray: Wir nutzen es, um die Darstellbarkeit der Gefäße zu verbessern. Sie werden kurz vor der Untersuchung Nitrospray in die Mundhöhle erhalten. Dies kann einige Minuten später etwas Kopfschmerzen verursachen, weil auch die Blutgefäße im Kopf erweitert werden. Dieser Effekt geht aber schnell vorüber und ist nicht gefährlich.
- Kontrastmittel: Bei der Untersuchung wird ein jodhaltiges Kontrastmittel gespritzt, um die Herzkranzgefäße besser darstellen zu können. Bitte informieren Sie uns, wenn Sie Allergien oder Unverträglichkeiten gegen Jod haben.
- Nach der Untersuchung können Sie ohne Einschränkungen essen, trinken, am Straßenverkehr teilnehmen oder Ihrer Arbeit nachgehen. Ausnahmen bestehen nur bei den Patient:innen, die ein Beruhigungsmittel bei z.B. Platzangst (Klaustrophobie) erhalten haben. Nach der Gabe eines Beruhigungsmittels dürfen Sie für bis zu 24 Stunden keine Kraftfahrzeuge führen und keine Maschinen bedienen, da das Medikament Ihre Reaktionsfähigkeit und Aufmerksamkeit erheblich beeinträchtigen kann.
Leistungsüberblick
Herz-MRT
Die kardiale Magnetresonanztomographie (MRT) ist eine nicht-invasive Untersuchung, bei der Magnetwellen eingesetzt werden, um detaillierte und funktionelle Bilder zur Beurteilung einer Herzerkrankung zu erzeugen. Im Gegensatz zu einer CT oder einer nuklearmedizinischen Untersuchung wird bei der MRT keine Strahlung eingesetzt.
Sie wird bei Patient:innen mit einer schweren KHK oder nach stattgehabtem Herzinfarkt eingesetzt, um den Schweregrad der Erkrankung zu beurteilen. Mit der Herz-MRT wird die Morphologie und Funktion des Herzmuskels, einschließlich seiner Pumpfunktion (Ejektionsfraktion) bestimmt. Des Weiteren erlaubt die MRT eine Beurteilung von Durchblutungsstörungen des Herzmuskels verursacht durch Verengungen der Herzkranzgefäße. Durch die Charakterisierung von Narbengewebe kann die Ursache einer Kardiomyopathie (z.B. genetische Erkrankung (HCM), Speichererkrankung (Amyloidose) oder infektiöse Erkrankung (Myokarditis) herausgefunden werden. Weitere Einsatzgebiete sind die Beurteilung von Herzklappenerkrankungen, angeborenen Herzfehlern oder die Überwachung des Fortschreitens/Therapieeffekts einer Herzschwäche (Herzinsuffizienz).
- Abklärung von Erkrankungen des Herzmuskels z.B. Kardiomyopathie (dilatative oder hypertrophe Kardiomyopathie ect.), Herzmuskelentzündung (Myokarditis) oder eine Multisystem-/Speichererkrankungen (Sarkoidose oder Amyloidose).
- Beurteilung und Überwachung einer koronaren Herzkrankheit (inklusive Stress-MRT)
- Beurteilung einer Narbenausdehnung nach einem Herzinfarkt
- Beurteilung von Herzklappenerkrankungen und angeborenen Herzerkrankungen
| Untersuchungsgerät | MRT (Lange Röhre & breite Öffnung 70 cm) |
| Strahlenbelastung | Nein |
| Intravenöses Kontrastmittel | Gadolinium* |
| Luftanhalten | Ja (Mehrfaches Luftanhalten für wenige Sekunden) |
| Praxisaufenthalt | ca. 90 Minuten |
| Reine Untersuchungszeit | ca. 30-60 Minuten |
* Das verwendete Gadolinium-Kontrastmittel ist sehr gut verträglich, nur in sehr seltenen Fällen (<1 %) kommt es zu allergischen Reaktionen.
- Metallsplitter oder elektronische Implantate: Herzschrittmacher, Defibrillatoren, CRT-Systeme, Insulinpumpen, Neurostimulatoren, Innenohrimplantate oder nicht abnehmbare Hörgeräte werden durch den starken Magneten geschädigt, weshalb eine Herz-MRT Untersuchung nicht durchgeführt werden kann.
- Schwangerschaft: Schwangere Patientinnen können nicht untersucht werden. Hier stehen ggf. alternative Verfahren zur Verfügung.
- Klaustrophobie („Platzangst“): In den allermeisten Fällen ist die Untersuchung mit einer geringen Dosierung eines Beruhigungsmittels sehr gut durchführbar, danach ist Ihnen das Autofahren und führen von Maschinen für bis zu 24 Stunden jedoch nicht mehr erlaubt.
- Niereninsuffizienz: Bei mäßig bis hochgradig eingeschränkter Nierenfunktion (Glomeruläre Filtrationsrate [GFR] ≤ 30) sollte eine Nutzen-Risikoabwägung erfolgen.
- Kontrastmittel-Allergie: Hier sollte die Indikation besonders kritisch abgewogen werden. Ggf. kann mit einer entsprechenden Medikamentengabe eine eventuell zu erwartende Kontrastmittelreaktion vermieden werden.
Der Standort wurde als DRG-Zentrum für Kardiovaskuläre Bildgebung zertifiziert. Diese Auszeichnung bestätigt unser Engagement, Patient:innen eine optimale und erstklassige medizinische Versorgung im Bereich der kardiovaskulären Diagnostik zu bieten. Unsere erfahrenen Befunder:innen verfügen über die höchste Zertifizierungsstufe (Q3) der Deutschen Röntgengesellschaft. Dies garantiert Ihnen eine Befundung auf Expertenniveau und modernste Diagnostik. Durch einen regelmäßigen und engen interdisziplinären Austausch mit unseren zuweisenden Ärzt:innen und den Chest-Pain-Units in den Hamburger Krankenhäusern gewährleisten wir eine umfassende Betreuung auch bei komplexen Fällen. So können wir eine optimale Diagnostik und die Vorstellung in den entsprechenden Spezialsprechstunden gewährleisten.
- Für Privatpatient:innen: Die Herz-MRT-Untersuchung wird für Privatpatient:innen bereits seit Jahren übernommen.
- Für gesetzlich Versicherte mit Selektivverträgen: Wir haben mit bestimmten gesetzlichen Krankenkassen Selektivverträge abgeschlossen. Diese Verträge ermöglichen eine Kostenübernahme der Herz-MRT Untersuchung.
Mit folgenden Krankenkassen haben spezielle Selektivverträge:
| DAK | BKK Mobil Oil |
| BKK Bertelsmann | BKK Novitas |
| BKK BMW | BKK R+V |
| BKK B. Braun Aesculap | BKK Salus |
| BKK EWE | BKK Securvita |
| BKK Freudenberg | BKK VDN |
| BKK Linde | BKK VerbundPlus |
| BKK melitta hmr | BKK Wirtschaft und Finanzen |
| BKK Merck | BKK ZF & Partner |
| BKK Miele |
- Für gesetzlich Versicherte: Gesetzlich Versicherte Patient:innen, die nicht über einen Selektivvertrag verfügen, haben die Möglichkeit, die Herz-MRT Untersuchung als Selbstzahlerleistung in Anspruch zu nehmen. Sprechen Sie uns gerne an, um mehr über die verfügbaren Leistungen und die damit verbundenen Kosten zu erfahren.
| Untersuchung | Ruhe Herz-MRT mit Kontrastmittel | Stress Herz-MRT mit Kontrastmittel |
|---|---|---|
| Indikation (z.B.) | Myokarditis, DCM, HC(O)M, andere Kardiomyopathien | V.a. Ischämie bei KHK |
| Kosten (Selbszahler) | Ca. 500 – 520 € | Ca. 600 – 620 € |
Häufig gestellte Fragen
FAQ Herz-MRT
- Überweisungsschein mit Angabe der Fragestellung, Krankenkassenkarte, kardiologische Vorbefunde, Krankenhausberichte, OP-Protokolle (Herzkatether oder Bypass-Operation), Bild-CDs oder auswärtige Voraufnahmen (QR-Code).
- Blutwerte: Bitte bringen Sie zu Ihrem Termin aktuelle Nierenwert (Kreatinin) mit, die nicht älter als 3 Monate sind.
- Bequeme Kleidung mitbringen: eine Hose ohne Metallelemente (z.B. Sporthose, Leggins) und ein T-Shirt ohne Aufdruck. Diese Kleidungsstücke können Sie während der Untersuchung anbehalten.
- Medikamente: Alle Medikamente können Sie wie gewohnt einnehmen, sofern Ihr Ärzt:in Ihnen nichts anderes mitgeteilt hat. Für Patient:innen, die eine Stress-Untersuchung erhalten, sind folgende Ausnahme zu beachten. Sollten Sie eines oder mehrere der folgenden Medikamente zu sich nehmen, bitten wir Sie, diese für mindestens 24 Stunden vor dem Untersuchungstermin in Absprache mit dem zuweisenden Ärzt:in zu pausieren:
- Betablocker
- Nitrate
- Für Patient:innen in die eine Stress-Untersuchung erhalten, bitte nehmen Sie 24 Stunden vor der Untersuchung keine koffeinhaltigen und teeinhaltigen Getränke, wie Kaffee (auch entkoffeiniert), schwarzen/grünen Tee, Cola, Energydrinks, Kakao, Schokolade zu sich.
- Mahlzeiten: Sie können eine leichte Mahlzeit einnehmen. Bitte verzichten Sie jedoch auf große, fettreiche Mahlzeiten.
- Trinken: Bitte trinken Sie ausreichend Wasser, um eine gute Durchblutung sicherzustellen. Verzichten Sie auf koffeinhaltige Getränke (Kaffee, schwarzer/grüner Tee, Energydrinks, etc.), wenn ein Stress-MRT Untersuchung bei Ihnen geplant ist.
- Atemkommandos: Wir bitten Sie, während der Untersuchung die Luft mehrmals für etwa 10 Sekunden anzuhalten. Dies ist wichtig, damit die Bilder nicht verwackeln. Bitte befolgen Sie diese Atemkommandos des Personals. Eine Wiederholung der jeweiligen Messungen könnte durch die Atembewegungen notwendig werden, ist aber in der Regel möglich.
- Gehörschutz: Das MRT-Gerät „klopft“ sehr laut von bis zu 110 dB. Während dieser Geräusche entstehen die Bilder. Zwischendurch gibt es immer wieder ruhige Phasen, in denen wir neue Messungen vorbereiten. Sie erhalten Ohrenstöpsel und/oder Kopfhörer, um den Lärm zu reduzieren. Möglicherweise bemerken Sie ein leichtes Kribbeln an bestimmten Stellen der Haut während der Untersuchung. Hierbei handelt es sich um eine ungefährliche Reizung oberflächlicher Hautnerven.
- Kontrastmittel: Bei der Untersuchung wird in aller Regel ein spezielles Kontrastmittel auf Gadolinium-Basis gespritzt. Bitte informieren Sie uns, wenn Sie Allergien oder Unverträglichkeiten gegen Gadolinium haben. Wir verwenden nur makrozyklische, d.h. kreisförmig aufgebaute Kontrastmittel, die als sehr sicher gelten.
- Stress-MRT: In den meisten Fällen setzen wir ein Medikament ein, um eine Stress-MRT anzufertigen. Das Medikament senkt den Blutdruck kurzzeitig ab. Dadurch schlägt das Herz schneller und der Puls steigt. Auf diese Weise lässt sich die Belastung des Herzens simulieren und die Durchblutung des Herzmuskels sehr gut untersuchen. Die gesamte Untersuchung wird ärztlich begleitet, für den Fall, dass Nebenwirkungen auftreten.
- Nach der Untersuchung können Sie ohne Einschränkungen essen, trinken, am Straßenverkehr teilnehmen oder Ihrer Arbeit nachgehen. Ausnahmen bestehen nur bei den Patient:innen, die ein Beruhigungsmittel bei z.B. Platzangst (Klaustrophobie) erhalten haben. Diese können bis zu 24h kein Fahrzeug führen und keine Maschine bedienen.
Leistungsüberblick
Herz-Szintigraphie
Die Herzszintigraphie, auch bekannt als Myokardszintigrafie oder nuklearmedizinische Perfusionsbildgebung, ist eine nicht-invasive bildgebende Untersuchung, bei der radioaktive Tracer verwendet werden, um die Durchblutung des Herzmuskels zu beurteilen.
Die Herzszintigraphie ist ein wichtiges Verfahren zur Diagnose und Beurteilung von Herzerkrankungen. Sie wird eingesetzt, um eine koronare Herzerkrankung (KHK) zu diagnostizieren, bei bekannter KHK zu untersuchen, ob Engstellen der Herzkranzgefäße zu Durchblutungsstörungen des Herzmuskels führen, oder um zu klären, ob Beschwerden wie Brustschmerzen oder Luftnot durch eine Durchblutungsstörung des Herzens verursacht werden. Hierbei ist eine behandlungsbedürftige KHK gekennzeichnet, durch eine verminderte Blutversorgung des Herzmuskels unter Belastung.
- Allg. Abklärung bei V.a. KHK auch bei Patient:innen, bei denen kein Belastungs-EKG möglich ist oder nicht aussagekräftig wie Schrittmacherträgern oder Linksschenkelblock.
- Bei nachgewiesenen KHK (z.B. mittels Herz-CT) zur Beurteilung ob die nachgewiesenen Engstellen relevant sind und zu Durchblutungsstörungen führen, insbesondere vor einer geplanten Intervention.
- Nachweis/Ausschluss einer kardialen Beteiligung bei Amyloidose und Beurteilung des Schweregrades einer koronaren Herzkrankheit
Die Herzszintigraphie umfasst zwei Phasen: die Belastungs- und die Ruhephase. In der Belastungsphase wird Ihr Herz entweder durch körperliche Anstrengung auf einem Fahrradergometer oder durch ein spezielles Medikament belastet, das die Herzdurchblutung steigert. In der Ruhephase werden Bilder Ihres Herzens aufgenommen, während Sie sich entspannen.
| Untersuchungsgerät | Gamma-Kamera (offener Detektor) |
| Strahlenbelastung | Nein |
| Intravenöses Kontrastmittel | 99mTc-MIBI oder 99mTc-DPD* (schwach radioaktiv) |
| Luftanhalten | Ja (mehrmalig für einige Sekunden) |
| Praxisaufenthalt | ca. 90 Minuten (ggf. Folgeuntersuchung) |
| Reine Untersuchungszeit | ca. 10 Minuten |
*Die verwendeten Tracer (99mTc-MIBI oder 99mTc-DPD) sind sehr gut verträglich, nur in sehr seltenen Fällen (<1 %) kommt es zu allergischen Reaktionen.
- Schwangerschaft und Stillen: Schwangere uns stillende Patientinnen können nicht untersucht werden. Hier stehen ggf. alternative Verfahren zur Verfügung.
- Klaustrophobie („Platzangst“): In den allermeisten Fällen ist die Untersuchung mit einer geringen Dosierung eines Beruhigungsmittels sehr gut durchführbar, danach ist Ihnen das Autofahren und führen von Maschinen für bis zu 24 Stunden jedoch nicht mehr erlaubt.
Der Standort wurde als DRG-Zentrum für Kardiovaskuläre Bildgebung zertifiziert. Diese Auszeichnung bestätigt unser Engagement, Patient:innen eine optimale und erstklassige medizinische Versorgung im Bereich der kardiovaskulären Diagnostik zu bieten. Unsere erfahrenen Befunder:innen verfügen über die höchste Zertifizierungsstufe der Deutschen Röntgengesellschaft und Deutsche Gesellschaft für Nuklearmedizin. Dies garantiert Ihnen eine Befundung auf Expertenniveau und modernste Diagnostik. Durch einen regelmäßigen und engen interdisziplinären Austausch mit unseren zuweisenden Ärzt:innen und den Chest-Pain-Units in den Hamburger Krankenhäusern gewährleisten wir eine umfassende Betreuung auch bei komplexen Fällen. So können wir eine optimale Diagnostik und die Vorstellung in den entsprechenden Spezialsprechstunden gewährleisten.
Die Herz-Szintigraphie wird für sowohl für gesetzlich Versicherte Patient:innen und Privatpatient:innen bereits seit Jahren übernommen.
Häufig gestellte Fragen
FAQ Herz-Szintigraphie
- Überweisungsschein mit Angabe der Fragestellung, Krankenkassenkarte, kardiologische Vorbefunde, Krankenhausberichte, OP-Protokolle (Herzkatheter oder Bypass-Operation), Bild-CDs oder auswärtige Voraufnahmen (QR-Voraufnahmen).
- Blutwerte: Bitte bringen Sie zu Ihrem Termin aktuelle Nierenwerte (Kreatinin) mit, die nicht älter als 3 Monate sind.
- Bequeme Kleidung mitbringen: eine Hose ohne Metallelemente (z.B. Sporthose, Leggins) und ein T-Shirt ohne Aufdruck. Diese Kleidungsstücke können Sie während der Untersuchung anbehalten.
- Medikamente: Alle Medikamente können Sie wie gewohnt einnehmen, sofern Ihr Ärzt:in Ihnen nichts anderes mitgeteilt hat. Für Patient:innen: in die eine Stress-Untersuchung erhalten folgende Ausnahme beachten. Sollten Sie eines oder mehrere der folgenden Medikamente zu sich nehmen, bitten wir Sie, diese für mindestens 24 Stunden vor dem Untersuchungstermin in Absprache mit dem zuweisenden Ärzt:in zu pausieren:
- Betablocker
- Nitrate
- Für Patient:innen in die eine Stress-Untersuchung erhalten, bitte nehmen Sie 24 Stunden vor der Untersuchung keine koffeinhaltigen und teeinhaltigen Getränke, wie Kaffee (auch entkoffeniert), schwarzen/grünen Tee, Cola, Energydrinks, Kakao, Schokolade zu sich.
- Mahlzeiten: Sie können eine leichte Mahlzeit einnehmen. Bitte verzichten Sie jedoch auf große, fettreiche Mahlzeiten.
- Trinken: Bitte trinken Sie ausreichend Wasser, um eine gute Durchblutung sicherzustellen. Verzichten Sie auf koffeinhaltige Getränke (Kaffee, schwarzer/grüner Tee, Energydrinks, etc).
- Stress-Szintigraphie: Die Durchblutung des Herzmuskels wird entweder durch eine Fahrradbelastung oder ein Medikament gesteigert. In den meisten Fällen setzen wir ein Medikament ein, um eine Stress-Szintigraphie anzufertigen. Das Medikament senkt den Blutdruck kurzzeitig ab. Dadurch schlägt das Herz schneller und der Puls steigt. Auf diese Weise lässt sich die Belastung des Herzens simulieren und die Durchblutung des Herzmuskels sehr gut untersuchen. Die gesamte Untersuchung wird ärztlich begleitet, für den Fall, dass Nebenwirkungen auftreten.
- Tracer: Eine Myokardszintigraphie basiert auf der Verabreichung eines radioaktiven Tracers, meistens Tc-99m-MIBI (alternativ 99mTc-DPD), der intravenös injiziert wird. Bitte informieren Sie uns, wenn Sie Allergien oder Unverträglichkeiten gegen diese Tracer haben.
- Nach der Untersuchung können Sie ohne Einschränkungen essen, trinken, am Straßenverkehr teilnehmen oder Ihrer Arbeit nachgehen. Ausnahmen bestehen nur bei den Patient:innen, die ein Beruhigungsmittel bei z.B. Platzangst (Klaustrophobie) erhalten haben. Diese können bis zu 24h kein Fahrzeug führen und keine Maschine bedienen.
Leistungsüberblick
Prostata-Diagnostik
Das Prostatakarzinom ist nach wie vor die häufigste Krebserkrankung bei Männern. Die multiparametrische Magnetresonanztomographie der Prostata (mpMRT), die anatomische, funktionelle und molekulare Informationen kombiniert, ermöglicht eine frühzeitig Detektion von klinisch signifikanten, also behandlungsbedürftigen bösartigen Tumoren und personalisierte Behandlungsstrategien.
Ist der zur Früherkennung des Prostatakarzinoms bei Männern eingesetzte PSA-Wert (prostataspezifisches Antigen) erhöht oder zeigt dieser einen auffälligen Anstieg, soll gemäß der aktuellen Leitlinie eine Prostatabiopsie durchgeführt werden.
Wird die Biopsie ohne zusätzliche mpMRT durchgeführt, besteht das Risiko, dass kleine Tumore nicht getroffen werden und damit dem Nachweis entgehen. Wird ein Karzinom nur im Randbereich biopsiert, wird der Befund möglicherweise falsch eingeordnet, was zu einer unpassenden Therapie führen kann.
Die mpMRT der Prostata ist eine nicht-invasive bildgebende Untersuchung, bei der Magnetfelder eingesetzt werden, um hochauflösend detaillierte Bilder der Prostata zu erstellen. Dies wird erreicht durch eine Kombination aus einem besonders starken Magnetfeld (3 Tesla), einem speziellen Spulensystem und auf KI-basierten Bildrekonstruktionen.
Zur frühzeitigen Identifizierung klinisch signifikanter Karzinome bei Patienten mit erhöhten PSA-Werten. Findet sich ein auffälliger Befund, kann dessen Größe und Lagebeziehung zu anderen Organen zuverlässig bestimmt werden. Durch die Fusion der mpMRT mit dem Ultraschallbild während der Biopsie (Fusionsbiopsie) wird eine ziel- gerichtete Biopsie des auffälligen Areals ermöglicht.
Findet sich in der mpMRT kein auffälliger Befund, kann das daran liegen, dass die PSA-Erhöhung durch eine Entzündung oder ein indolentes (nicht aggressives) Karzinom verursacht wurde. Damit sinkt für den Patienten das Risiko einer Überdiagnose und Übertherapie. Bei bereits diagnostiziertem Prostatakarzinom, das nicht unmittelbar behandelt werden muss oder unter laufender Systemtherapie ist, wird die mpMRT als bildgebende Methode der Wahl zur Kontrolle des Befundes im Verlauf angewendet. Zuverlässig können therapierelevante Änderungen des Tumors nachgewiesen werden, um rechtzeitig eine Therapie zu beginnen oder anzupassen. Auch nach bereits erfolgter lokaler Therapie eines Prostatakarzinoms ist die mpMRT geeignet, frühzeitig und verlässlich ein Rezidiv, also ein Wiederkehren des Tumors, zu erkennen.
- Tumorsuche (Detektion) bei erhöhtem oder steigendem PSA-Wert und/oder familiäre Belastung
- Beurteilung der lokalen Tumorausbreitung (Abstand nach Biopsie sollte möglichst ≥ 6 Wochen betragen)
- Verlaufskontrolle bei bekanntem Niedrig-Risiko- Karzinom
- Verdacht auf ein Prostatakarzinom-Rezidiv
- Unklarer klinischer Befund (z.B. unklare Hämatospermie, unklarer Ultraschallbefund)
| Untersuchungsgerät | MRT (Lange Röhre & breite Öffnung 70 cm) |
| Strahlenbelastung | Nein |
| Intravenöses Kontrastmittel | Gadolinium* |
| Luftanhalten | Ja (Mehrfaches Luftanhalten für wenige Sekunden) |
| Praxisaufenthalt | ca. 45 Minuten |
| Reine Untersuchungszeit | ca. 25 Minuten |
* Das verwendete Gadolinium-Kontrastmittel ist sehr gut verträglich, nur in sehr seltenen Fällen (<1 %) kommt es zu allergischen Reaktionen.
- Metallsplitter oder Elektronische Implantate: Herzschrittmacher, Defibrillatoren, CRT-Systeme, Insulinpumpen, Neurostimulatoren, Innenohrimplantate oder nicht abnehmbare Hörgeräte werden durch den starken Magneten geschädigt, weshalb eine mpMRT Untersuchung nicht durchgeführt werden kann.
- Klaustrophobie („Platzangst“): In den allermeisten Fällen ist die Untersuchung mit einer geringen Dosierung eines Beruhigungsmittels sehr gut durchführbar, danach ist Ihnen das Autofahren und führen von Maschinen für bis zu 24 Stunden jedoch nicht mehr erlaubt.
- Niereninsuffizienz: Bei mäßig bis hochgradig eingeschränkter Nierenfunktion (Glomeruläre Filtrationsrate [GFR] ≤ 30) sollte eine Nutzen-Risikoabwägung erfolgen.
- Kontrastmittel-Allergie: Hier sollte die Indikation besonders kritisch abgewogen werden. Ggf. kann mit einer entsprechenden Medikamentengabe eine eventuell zu erwartende Kontrastmittelreaktion vermieden werden.
Unsere erfahrenen Befunder:innen verfügen über die höchste Zertifizierungsstufe (Q2) der Deutschen Röntgengesellschaft. Dies garantiert Ihnen eine Befundung auf Expertenniveau und modernste Diagnostik. Durch einen regelmäßigen und engen interdisziplinären Austausch mit unseren zuweisenden Ärzt:innen gewährleisten wir eine umfassende Betreuung auch bei komplexen Fällen. So können wir eine optimale Diagnostik und die Vorstellung in den entsprechenden Spezialsprechstunden gewährleisten.
- Für Privatpatienten: Die mpMRT-Untersuchung wird für Privatpatienten bereits seit Jahren übernommen.
- Für gesetzlich Versicherte mit Selektivverträgen: Wir haben mit bestimmten gesetzlichen Krankenkassen Selektivverträge abgeschlossen. Diese Verträge ermöglichen eine Kostenübernahme der mpMRT Untersuchung. Sprechen Sie uns gerne an, um mehr über die verfügbaren Selektivverträge zu erfahren.
Mit folgenden Krankenkassen haben spezielle Selektivverträge:
| BIG direkt gesund | BKK Pfalz |
| BKK Akzo Nobel Bayern | BKK Public |
| BKK Bahn | BKK PwC |
| BKK Bertelsmann | BKK R+V |
| BMW BKK | BKK Salzgitter |
| BKK B.Braun Aesculap | BKK Schwarzwald-Baar-Heuberg |
| IKK Brandenburg und Berlin | BKK Siemens |
| BKK DürkoppAdler | BKK SKD |
| BKK Energie | BKK Südzucker |
| BKK EWE | BKK Technoform |
| BKK EY | BKK TUI |
| BKK Freudenberg | BKK VDN |
| BKK Gildemeister Seidensticker | BKK VerbundPlus |
| BKK Herkules | BKK Vivida |
| BKK Krones | BKK Voralb Heller*Index*Leuze |
| BKK Koenig & Bauer | BKK Werra-Meissner |
| BKK Linde | BKK Wirtschaft & Finanzen |
| BKK Melitta hmr | BKK WMF |
| BKK Miele | BKK Würth |
| BKK Mercedes-Benz BKK | BKK ZF |
| BKK MTU | Heimat Krankenkasse |
| BKK Novitas | IKK Südwest |
| BKK der G.M. PFAFF AG | Mobil Krankenkasse |
- Für gesetzlich Versicherte: Obwohl aktuelle Leitlinien die Durchführung einer mpMRT der Prostata empfehlen und der klinische Nutzen belegt ist, werden die Kosten von vielen gesetzlichen Krankenkassen noch nicht übernommen. Selbstverständlich bieten wir Ihnen die Untersuchung ansonsten als Selbstzahlerleistung in Anspruch zu nehmen an. Sprechen Sie uns gerne an, um mehr über die verfügbaren Leistungen und die damit verbundenen Kosten zu erfahren.
| Untersuchung | mpMRT mit Kontrastmittel |
|---|---|
| Indikation (z.B.) | V.a. Prostatakarzinom |
| Kosten (Selbstzahler) | 400-420 € |
Häufig gestellte Fragen
FAQ mpMRT
- Überweisungsschein mit Angabe der Fragestellung, Krankenkassenkarte, urologische Vorbefunde, Arztbriefe, OP-Protokolle, Bild-CDs oder auswärtige Voraufnahmen (QR-Code).
- Blutwerte: Bitte bringen Sie zu Ihrem Termin aktuelle Nierenwert (Kreatinin) mit, die nicht älter als 3 Monate sind.
- Bequeme Kleidung mitbringen: eine Hose ohne Metallelemente (z.B. Sporthose, Leggins) und ein T-Shirt ohne Aufdruck. Diese Kleidungsstücke können Sie während der Untersuchung anbehalten.
Alle Medikamente und Lebensmittel können Sie wie gewohnt einnehmen, sofern Ihr Ärzt:in Ihnen nichts anderes mitgeteilt hat.
- Mahlzeiten: Sie können eine leichte Mahlzeit einnehmen. Bitte verzichten Sie jedoch auf große, fettreiche Mahlzeiten.
- Trinken: Bitte trinken Sie ausreichend Wasser, um eine gute Durchblutung sicherzustellen.
Bei der mpMRT ist die Gabe des Medikaments (Buscopan®) zur Verminderung von Darmbewegungen erforderlich. Ihre Fahrtauglichkeit ist danach 8 Stunden beeinträchtigt.
- Atemkommandos: Wir bitten Sie, während der Untersuchung die Luft mehrmals für etwa 10 Sekunden anzuhalten. Dies ist wichtig, damit die Bilder nicht verwackeln. Bitte befolgen Sie diese Atemkommandos des Personals. Eine Wiederholung der jeweiligen Messungen könnte durch die Atembewegungen notwendig werden, ist aber in der Regel möglich.
- Gehörschutz: Das MRT-Gerät „klopft“ sehr laut von bis zu 110 dB. Während dieser Geräusche entstehen die Bilder. Zwischendurch gibt es immer wieder ruhige Phasen, in denen wir neue Messungen vorbereiten. Sie erhalten Ohrenstöpsel und/oder Kopfhörer, um den Lärm zu reduzieren. Möglicherweise bemerken Sie ein leichtes Kribbeln an bestimmten Stellen der Haut während der Untersuchung. Hierbei handelt es sich um eine ungefährliche Reizung oberflächlicher Hautnerven.
- Kontrastmittel: Bei der Untersuchung wird in aller Regel ein spezielles Kontrastmittel auf Gadolinium-Basis gespritzt. Bitte informieren Sie uns, wenn Sie Allergien oder Unverträglichkeiten gegen Gadolinium haben. Wir verwenden nur makrozyklische, d.h. kreisförmig aufgebaute Kontrastmittel, die als sehr sicher gelten.
- Nach der Untersuchung können Sie ohne Einschränkungen essen, trinken oder Ihrer Arbeit nachgehen. Ausnahmen bestehen nur bei den Patienten, die ein Beruhigungsmittel beispielsweise bei Platzangst (Klaustrophobie) oder Buscopan® zur Verminderung von Darmbewegungen erhalten haben. Sie dürfen für bis zu 24 Stunden bzw. 8 Stunden (Buscopan®) kein Fahrzeug führen oder Maschinen bedienen.
Leistungsüberblick
Schmerztherapie: CT-gesteuerte periradikuläre Therapie (PRT)
Rückenschmerzen sind in Deutschland weit verbreitet. Etwa jeder fünfte Arztbesuch beim Hausärzt:in erfolgt aufgrund von Beschwerden im Bereich der Wirbelsäule. Besonders häufig sind die Nervenwurzeln im unteren Rücken betroffen, aber auch die Nerven in der Brust- und Halswirbelsäule können Probleme verursachen. Meistens sind es Verschleißerscheinungen an den kleinen Wirbelgelenken und den Bandscheiben, die zu Wirbelsäulenbeschwerden führen. Dadurch entsteht Druck auf die Nerven im Wirbelkanal oder an den Nervenaustrittspunkten. Die Folge ist oft eine entzündliche Reaktion, bei der die Nerven anschwellen und verschiedene Beschwerden auslösen können. Folgende Symptome können auftreten:
- Schmerzen: im Bereich der Wirbelsäule selbst, im Gesäß, in der Leiste oder in den Beinen.
- Taubheitsgefühle: oder Missempfindungen wie Kribbeln ("Ameisenlaufen") oder ein Hitzegefühl.
- Degenerativ (arthrotisch) veränderten kleinen Wirbelgelenken (Facettengelenken).
- Akute Rückenschmerzen mit oder ohne Ausstrahlung (Lumbago oder Lumboischialgie), z.B. aufgrund eines nicht operierten Bandscheibenvorfalls (Prolaps).
- Einengungen des Rückenmarkkanals oder der Nervenwurzelaustrittslöcher mit Nervenreizungen und damit verbundenen Missempfindungen oder Lähmungen
- Schmerzhaften Vernarbungen nach Wirbelsäulenoperationen
Nicht geeignet ist eine PRT bei Rückenbeschwerden, die auf Muskelverletzungen oder Fehlhaltungen der Wirbelsäule oder auf Veränderungen einzelner Wirbelkörper (z.B. Tumore) zurückzuführen sind.
Zur Unterstützung konservativer Behandlungen von akuten und chronischen Rückenschmerzen hat sich die computertomographiegesteuerte Injektionstherapie, bekannt als Periradikuläre Therapie (PRT), als wirksame Methode etabliert. Sie kommt vor allem bei langwierigen Beschwerden in der Lendenwirbelsäule (LWS) und Halswirbelsäule (HWS) zum Einsatz. Vor der Durchführung der PRT ist eine präzise Identifizierung des betroffenen Wirbelkörpers und der Nervenwurzel erforderlich. Hierzu wird in der Regel eine MRT oder CT angefertigt.
Die eigentliche Therapie erfolgt unter ständiger Kontrolle einer CT. Das zu behandelnde Wirbelkörpersegment wird exakt eingestellt und abgebildet, um Stichrichtung und -tiefe optimal zu steuern. Mithilfe eines Ziellasers wird die Injektionsnadel dann möglichst nah an die gereizte Nervenwurzel platziert. Anschließend wird ein entzündungshemmendes Medikament, meist eine Kombination aus Lokalanästhetikum und Kortison, injiziert. Ziel ist es, das Medikament direkt an die schmerzhaft gereizte und geschwollene Nervenwurzel zu bringen, um den Teufelskreis aus Druck, Nervenschwellung und Schmerz zu durchbrechen.
Folgende minimalinvasive Therapieverfahren an der Lendenwirbelsäule werden von uns durchgeführt:
- Facettengelenksinfiltration
- periradikuläre Therapie (PRT)
- epidurale Injektion
| Untersuchungsgerät | CT (kurze Röhre & breite Öffnung ca. 80 cm) |
| Strahlenbelastung | Ja |
| Position | Bauchlage ggf. Seitenlage |
| Medikament | Kombination aus Lokalanästhetikum und Kortison ggf. gemischt mit jodhaltigem* Kontrastmittel |
| Luftanhalten | nein |
| Praxisaufenthalt | ca. 30 Minuten |
| Reine Untersuchungszeit | ca. 5 Minuten |
* Das verwendete Jod-Kontrastmittel ist sehr gut verträglich, nur in sehr seltenen Fällen (<3 %) kommt es zu allergischen Reaktionen.
Eine Behandlungsserie besteht aus 5 bis 6 Anwendungen im Abstand von jeweils 1 bis 2 Wochen. Bei vielen Patient:innen kommt es unter dieser Behandlung zur deutlichen Verbesserung der Beschwerden bis hin zur völligen Symptomfreiheit. Eine Besserung tritt meist nach wenigen Tagen auf. Gelegentlich ist erst nach 2 – 4 Sitzungen mit einem Ansprechen der Therapie zu rechnen.
Vor der Durchführung einer Periradikulären Therapie (PRT) ist ein ausführliches Vorgespräch von entscheidender Bedeutung. In diesem Gespräch klären wir gemeinsam mit Ihnen und Ihrem behandelnden Ärzt:in alle wichtigen Aspekte der Behandlung, einschließlich Ihres aktuellen Medikamentenplans.
- Schwangerschaft: Schwangere Patientinnen können nicht untersucht werden.
- Blutungsneigung: Eine erhöhte Blutungsneigung, sei es aufgrund von Gerinnungsstörungen oder der Einnahme bestimmter Medikamente (z. B. Blutverdünner), stellt eine wichtige Kontraindikation für die PRT dar und müssen ggf. vor dem Eingriff abgesetzt werden.
- Unverträglichkeiten gegen die eingesetzten Medikamente: Hier sollte die Indikation besonders kritisch abgewogen werden. Gegebenenfalls kann mit einer entsprechenden Medikamentengabe eine eventuell zu erwartende Unverträglichkeitsreaktion vermieden werden.
- Für Privatpatient:innen: Die PRT wird für Privatpatient:innen in vollem Umfang übernommen.
- Für gesetzlich Versicherte mit Selektivverträgen: Wir haben mit der Techniker Krankenkasse einen Selektivverträge abgeschlossen. Diese Verträge ermöglichen eine Kostenübernahme der PRT.
- Für gesetzlich Versicherte: Für gesetzlich Versicherte außerhalb von Selektivverträgen, werden die Kosten von vielen gesetzlichen Krankenkassen noch nicht übernommen. Selbstverständlich bieten wir Ihnen die Untersuchung ansonsten als Selbstzahlerleistung in Anspruch zu nehmen an. Sprechen Sie uns gerne an, um mehr über die verfügbaren Leistungen und die damit verbundenen Kosten zu erfahren.
| Untersuchung | PRT |
|---|---|
| Indikation (z.B.) | Facettengelenksarthrose |
| Kosten (Selbstzahler) | 100-300 € |
Leistungsüberblick
Nuklearmedizin und Schilddrüsenszintigraphie
Die Nuklearmedizin ist ein medizinisches Fachgebiet, das sich mit der Anwendung von radioaktiven Substanzen zur Diagnostik und Therapie von Krankheiten beschäftigt.
Während der Diagnostik werden radioaktive Substanzen, auch Radiopharmaka genannt, in den Körper injiziert, geschluckt oder eingeatmet. Diese Substanzen reichern sich in bestimmten Geweben oder Organen an und geben dabei Strahlung ab, die von speziellen Kameras erfasst werden kann.
Die Kameras nehmen Bilder der Strahlung auf und erzeugen so Bilder der Organe oder Gewebe, in denen das Radiopharmakon angereichert ist. Dadurch können Ärzte Krankheiten wie Tumore, Herzerkrankungen oder Stoffwechselstörungen diagnostizieren.
In der Therapie wird die Strahlung der Radioisotope gezielt eingesetzt, um Krebszellen zu zerstören oder die Funktion von kranken Geweben oder Organen zu verbessern.
Die Nuklearmedizin ist ein sicheres Verfahren, bei dem die Menge an radioaktiven Substanzen, die verwendet werden, sehr gering ist. Die Strahlung wird schnell abgebaut und hat daher nur geringe Auswirkungen auf den Körper.
Die Schilddrüsenszintigraphie ist eine nuklearmedizinische Untersuchungsmethode, die verwendet wird, um Informationen über die Funktion und den Zustand der Schilddrüse zu erhalten. Die Schilddrüse ist eine kleine Drüse im Hals, die Hormone produziert, die den Stoffwechsel und andere wichtige Körperfunktionen regulieren.
Bei der Schilddrüsenszintigraphie wird Ihnen eine kleine Menge eines radioaktiven Stoffes, auch Tracer genannt, verabreicht. Dieser Tracer wird von der Schilddrüse aufgenommen und gibt schwache Strahlung ab. Ein spezielles Gerät, eine sogenannte Gammakamera, wird verwendet, um diese Strahlung zu messen und Bilder von der Schilddrüse zu erstellen.
Die Aufnahmen zeigen dem Arzt oder der Ärztin, wie gut die Schilddrüse funktioniert und ob es irgendwelche Bereiche gibt, die zu viel oder zu wenig von den Schilddrüsenhormonen produzieren. Dies kann helfen, verschiedene Schilddrüsenerkrankungen wie Überfunktion (Hyperthyreose) oder Unterfunktion (Hypothyreose) zu diagnostizieren.
Der Test ist in der Regel schmerzlos und dauert etwa zwischen 30 Minuten und einer Stunde. Nach der Aufnahme wird der Tracer natürlich aus Ihrem Körper ausgeschieden.
Das Team
Team Radiologie Hamburg Rahlstedt
Bei uns sind Sie in guten Händen

Dr. med. Adrian Walkusch
Facharzt für Radiologie, ärztliche Standortleitung

Dr. med. Atash Majlessi
Fachärztin für Radiologie und Nuklearmedizin

PD Dr. med. Mathias Meyer
Facharzt für Radiologie

Dr. med. Kay Sommer
Facharzt für Diagnostische Radiologie

Matthias Diekmann
Facharzt für Diagnostische Radiologie

Dr. med. Susanne Eckerle
Fachärztin für Nuklearmedizin

Dr. med. Mathias Weber
Facharzt für Diagnostische Radiologie

Dr. med. Dirk Pennemann
Facharzt für Diagnostische Radiologie

Dr. med. Nina Raabe
Fachärztin für Radiologie, SP Kinderradiologie

Dr. med. Philip M. Schlegel, MHBA
Facharzt für Radiologie, SP Neuroradiologie

Dr. med Sergej Popovich
Facharzt für Radiologie

Dr. med. Bianka Skupin
Fachärztin für Radiologie

Dr. med. Jens Bathmann
Facharzt für Nuklearmedizin

Frau Schultenjohann
Medizinisch technischer Dienst

Frau Schmeier
Praxismanagement

Frau Klein
Standortleitung Praxismanagement

Frau Nai
Stellv. Standortleitung Praxismanagement
Unsere technischen Geräte
Evidia MVZ Radiologie Hamburg Rahlstedt
Häufig gestellte Fragen
Bitte teilen Sie uns bei der Terminvereinbarung genaue Informationen über die zu untersuchende Region des Körpers mit und ob besondere Umstände vorliegen, die das Praxisteam beachten sollte (Platzangst, Herzschrittmacher, Schwangerschaft oder Ähnliches). Bitte teilen Sie uns ebenfalls eventuelle Allergien vorab mit.
Wenn vorhanden, bringen Sie bitte alte Untersuchungen (CT-, Röntgenaufnahmen oder MRT-Bilder) mit.
Bitte kontaktieren Sie uns frühzeitig telefonisch oder per E-mail, um Ihren vereinbarten Termin zu verschieben. Unsere Kontaktdaten finden Sie ganz oben auf dieser Seite.
Bitte bringen Sie zu Ihrem Termin alle relevanten Unterlagen mit (Überweisungsschein, Krankenkassenkarte, Blutwerte und gegebenenfalls alte Befunde). Während der Untersuchung müssen alle metallischen Gegenstände abgelegt werden (Uhren, Schmuck, Handy), unser Praxisteam wird Sie darauf aber nochmals hinweisen. Kommen Sie bitte bereits 15 Minuten vor Ihrem Termin zu uns in die Praxis, um einen reibungslosen Ablauf zu ermöglichen.
Die Untersuchungsbilder bekommen Sie nach einer kurzen Wartezeit direkt nach Ihrer Untersuchung ausgehändigt. Ihr zuweisender Arzt bzw. Ihre Ärztin erhält die Befunde automatisch ebenfalls von uns übermittelt, sodass sie bei Ihrem nächsten Arztbesuch zur Nachbesprechung zur Verfügung stehen.






